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17.08.2010 - Unwettereinsätze
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
10:29 - 19:47 LF 8 1/5  TH 0
 

Nachdem der Deutsche Wetterdienst bereits am Vorabend eine für 24 Stunden geltende Unwetterwarnung herausgegeben hatte, dauerte es dann aber bis zum Morgen, bis sich die richtig schweren Regenwolken über dem Bochumer Stadtgebiet erleichterten sollten. Zu Einsätzen wurde die Feuerwehr aber hauptsächlich im Osten Bochums gerufen, so dass neben den Löscheinheiten des Abschnitts III auch die Strategisch-Logistischen Einheiten Höntrop und Eppendorf eingesetzt wurden.

Wir unterstützten zunächst die Löscheinheit Brandwacht, die bereits in der Straße Am Ecksee tätig war. Unter Vornahme von Wassersaugern wurde eine Wohnung von den Wassermassen befreit.

Nach einem Personalwechsel (ein Kamerad musste zu seiner Arbeitsstätte gebracht werden, ein anderer kam hinzu), wartete bereits der nächste Einsatz auf uns. In Bochum-Hiltrop sollte ein Penny Markt unter Wasser stehen. Bei unserem Eintreffen stand der gesamte Verkaufsraum (ca. 1.000 m²) unter Wasser. Die Mitarbeiterinnen konnten die Lage nicht alleine bewältigen. Ihr Glück war, dass wir die soeben an der vorherigen Einsatzstelle freigewordenen Wassersauger anfordern und einsetzen konnten. Gemeinsam mit den Marktmitarbeiterinnen konnten wir das Wasser mit Flitschen in Richtung Wassersauger lenken. Ein Mitarbeiter der für den Markt zuständigen Reinigungsfirma unterstützte später noch mit der vorhandenen Reinigungsmaschine.

Nach ca. 3 1/2 Stunden Einsatz im Penny Markt wollten wir die Hauptfeuer- und Rettungswache III (HFRW III) zum Aufrüsten anfahren, doch schickte uns die Leitstelle noch nach Langendreer, um den vollgelaufenen Bierkeller des Clubhauses eines dortigen Sportvereins in Augenschein zu nehmen. Von außen war zu erkennen, dass das Wasser fast bis zur Decke reichte. Nach Angaben von Vereinsmitgliedern hatte der Keller eine Grundfläche von 70 m². Somit ein klarer Fall für unsere Fahrzeugpumpe! Jedoch mussten wir vor Ort einen technischen Defekt feststellen, der unsere Arbeit deutlich erschweren sollte. Auch die Turbo-Tauchpumpe ließ uns im Stich. Allerdings sank der Wasserstand im Keller im Laufe unserer Arbeiten, so dass es dem Wirt der Clubhaus-Gastronomie ausreichte und wir unsere Maßnahmen beenden konnten. Auch das zwischenzeitlich nachgeforderte HLF der HFRW III konnte abbestellt werden und brauchte nicht mehr ausrücken. Die Besatzung dieses Fahrzeugs hatte auf Grund der geschilderten Lage schon extra zusätzliche Pumpen aufgeladen.

Jetzt konnten wir endlich die HFRW III anfahren und unser Fahrzeug wieder aufrüsten und das Feuerwehrhaus Eppendorf anfahren.

 
18.07.2010 - Still-Leben Ruhrschnellweg
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
09:00 - 20:00 LF 16-TS (T 8) 1/7    

Nach dem bei unseren 24-Stunden-Diensten üblichen gemeinsamen Frühstück, mussten wir uns wegen der angeordneten Maßnahmen von einem Kameraden trennen, der eine Aufgabe in der Leitstelle der Feuerwehr Bochum zu übernehmen hatte. Ein weiterer Kamerad fuhr die Leitstelle direkt an.

Die uns dort zugewiesene Aufgabe bestand darin, sämtliche mit der Veranstaltung in Zusammenhang stehenden transportierten oder vermissten Personen in dem Programm GSL.net (IT-Ünterstützung zur Bewältigung von Größeren Schadenslagen) zu erfassen. Hierbei handelt es sich um ein von den Zentralen Polizeitechnischen Dienste NRW (jetzt: Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW) entwickeltes Programm, worüber der bei der Feuerwehr Essen angesiedelte zentrale Führungsstab jederzeit einen Überblick über die rettungsdienstliche Situation des Kulturhauptstadtprojektes hatte.

Die am Feuerwehrhaus verliebene Staffel wurde gegen 10:20 Uhr telefonisch von der Leitstelle zur Hauptfeuer- und Rettungswache III beordert. Dort erhielten wir mit den anderen Löscheinheiten den Auftrag, die Brücken auf der A 40 zusätzlich zu den dort aufgestellten Zäunen zu sichern. Weil die Straßen rund um die A 40 so voll waren, mussten wir unsere Einsatzstelle (Brücke über dem Castroper Hellweg) mit Sondersignal anfahren.

Leider blieb die für 14:00 Uhr angekündigte Ablösung durch das THW aus, so dass wir bis zum Veranstaltungsende vor Ort bleiben mussten. Während unseres Einsatzes verletzte sich ein Kamerad, als er sich vor rücksichtslosen Radfahrern nur durch einen Sprung hinter die, anstelle der Leitplanken vorhandene, Betonwand retten wollte. Die Verletzung wurde zunächst von einem der Erstversorgungsteams der Malteser, später dann ambulant in einem Krankenhaus versorgt.

Und weil die Straßen nach Veranstaltungsende wieder sehr voll waren, wurde aus unserem 24-Stunden-Dienst dann doch eher ein 26-Stunden-Dienst. Na ja, es war aber eigentlich doch ein schöner Tag.

 
17.07.2010 - 24-Stunden-Dienst
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
19:00 - 09:00 LF 16-TS (T 8) 1/5    

Wegen des Kulturhauptstadtprojektes "Still-Leben Ruhrschnellweg" und der dafür erforderlichen Sperrung der Bundesautobahn A 40, wurde durch die operativen Dienste der Feuerwehr Bochum ab 20:00 Uhr eine erhöhte Alarmbereitschaft angeordnet. Da am Sonntag in der Zeit von 09:00 bis 19:00 Uhr die Feuerwehrhäuser besetzt werden sollten, haben wir uns entschlossen, die "Sitzbereitschaft" schon am Abend vorher zu beginnen und insgesamt einen 24-Stunden-Dienst daraus zu machen.

Zu dem brennenden Gebüsch im Ortsteil Engelsburg (Einsatz der Stufe F 0) wurden wir kurz nach Beginn unseres Dienstes alarmiert. Das Feuer war schnell gelöscht. Ein Anwohner äußerte eine Vermutung, dass es sich um fahrlässige Brandstiftung handeln könnte, hierzu gab es jedoch keine Anzeichen, die dieses bestätigten. So sah es jedenfalls die Streifenwagenbesatzung der Polizei, die ebenfalls alarmiert wurde.

Die restliche Bereitschaftszeit blieb ohne Einsatz für uns, so dass wir gegen 23:00 Uhr zu Schaulustigen wurden, die sich eine gesperrte Autobahn anguckten - kaum zu glauben, wie viele andere Menschen die gleiche Idee hatten :-)

 
14.07.2010 - Unwettereinsätze
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
19:07 - 20:03 LF 8 1/5 TH 0  

Der Himmel zog sich zu und das von Essen kommende Unwetter zog über Bochum hinweg, ohne großen Schaden anzurichten. Obwohl es kurzzeitig zu Orkanböen kam und es auch Starkregen niederging, gab es keinen Einsatz für die Löscheinheit Eppendorf; stadtweit kam es lediglich zu sechs Einsätzen.

 
12.07.2010 - Unwettereinsätze
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
12:35 - 16:30 LF 8 1/3 TH 0  

Der Deutsche Wetterdienst hatte gerade eine konkrete Warnung vor starken Sturmböen für Bochum herausgegeben, da fegten sie auch schon durch die Bochumer Straßen und wirbelten dabei nicht nur jede Menge Staub auf. Zahlreiche Äste oder auch ganze Bäume stürtzten herab.

Unser erster Einsatz führte uns zum gerade neuangelegten Spielplatz am Centrumplatz auf der Wattenscheider Heide. Zum Glück waren dort keine Kinder mehr und der herabgestürtzte Ast beschädigte auch keine Spielgeräte. Der Baum erschien durch den abgespaltenen Ast instabil, so dass wir die Straße sperrten und zur Absprache des weiteren Vorgehens einen Zugführer der Berufsfeuerwehr anforderten, der als Erkunder eingesetzt war. Dieser forderte dann auch das Umwelt- und Grünflächenamt zur fachlichen Beurteilung nach. Die Einsatzstelle wurden anschließend an den Trupp des Umwelt- und Grünflächenamtes zu übergeben; der Baum musste am folgenden Tag gefällt werden.

An unserer zweiten Einsatzstelle an der St. Barbara-Kirche in Engelsburg arbeiteten wir mit einer Einheit des THW Bochum zusammen, die die gleiche Einsatzlage (Baum auf Fahrbahn), jedoch unter einer anderen Hausnummer erhalten hatten. Der Baum war auch groß genug, so dass für uns beide genung zu tun war.

Nach dem Aufrüsten auf der Feuer- und Rettungswache I konnten wir in den wohl verdienten Feierabend gehen.

 
03.07.2010 - Unwettereinsätze
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
17:12 - 18:51 LF 8 1/6 TH 0  

Da wir das Viertelfinalspiel unserer Nationalmannschaft wieder im Kameraden- und Freundeskreis bei uns im Feuerwehrhaus geguckt haben und vom Deutschen Wetterdienst vor einem heranziehenden Unwetter gewarnt wurde, meldeten wir uns direkt bei der Leitstelle einsatzbereit. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit war es dann auch soweit, wir wurden zu unserem ersten Einsatz alarmiert.

Ausgerechnet "unser" Getränkemarkt war überschwemmt. Durch die durch die Dachentwässerung stürzenden Wassermassen wurde eine Rohrverbindung auseinandergedrückt und der Verkaufsraum komplett unter Wasser gesetzt. Allerdings war der Wasserstand zu gering, als dass wir beim Beseitigen unsere Pumpen hätten einsetzen können. Die Rohrverbindung der Dachentwässerung haben wir aber wieder zusammengesteckt und mit Klebeband zusätzlich gesichert.

Die weiteren Einsätze führten uns in den Stadtteil Wattenscheid-Leithe. In einem Haus an der Hollandstraße stand das Wasser nur noch im Waschkeller hoch genug, um unsere E-Tauchpumpe einzusetzen. Bis wir jedoch eine funktionierende Steckdose gefunden hatten, war das Wasser selbstständig abgeflossen.

Auch bei den nächsten beiden Kellern war das Wasser bei unserem Eintreffen bereits soweit abgeflossen, das wir mit unseren Pumpen nicht mehr tätig werden konnten. Das führte dann auch leider zu Diskussionen mit den betroffenen Anwohnern, da sie selbst den Wischmop schwingen mussten.

Kurz vor der Ankunft am Feuerwehrhaus erhielten wir noch einen Einsatz, der allerdings von der Löscheinheit Querenburg übernommen wurde, die einen Einsatz im Nachbarhaus gerade beendet hatte.

Abschließend noch ein Dank an die Leitstellenbesatzung, die uns ständig über den aktuellen Spielstand informiert hat :-)

 
02.07.2010 - Waldbrand in Dahlhausen
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
18:47 - 21:03 LF 16-TS 1/5 F 0 brennt Unterholz

Wir wollten eigentlich den Teich im Stadtgarten Wattenscheid mit etwas Frischwasser auffüllen, da bei den Temperaturen der letzten Tage mehr Wasser verdunstet ist als eingeleitet wurde. Von der Karl-Arnold-Straße konnten wir eine Rauchentwicklung  über einem hinter den Häusern liegenden Feld erkennen. Eine sichere Beurteilung, ob es sich um Qualm von einem Grill oder einem Schadenfeuer handelt, konnte von diesem Standort nicht erfolgen, so dass wir in den Köllerholzweg fuhren, um die Lage zu erkunden.

Dort sahen wir aber schon die Kameraden der Löscheinheit Dahlhausen, die zu diesem Zeitpunkt in Stärke 0/4 tätig waren und unser Hilfsangebot daher gerne annahmen. Die Leitstelle wurde darüber kurz informiert und die Polizei nachgefordert. Nach kurzer Einweisung durch den stellvertretenden Gruppenführer aus Dahlhausen wurden unsere Einsatzkräfte eingeteilt und in die eingeleiteten Maßnahmen eingebunden.

Anschließend erkundete unser Zugführer das Waldgebiet und konnte den mittlerweile eingetroffenen Polizisten annähernd 20 Glutnester und 4 größere Brandstellen melden. Als Brandursache kann wohl - wie schon bei dem Waldbrand in Höntrop - von brennenden Baumpollen ausgegangen werden. Wie diese in Brand geraten konnten, muss die Polizei ermitteln.

Nachdem alle festgestellten Glutnester abgelöscht waren und auch keine Rauchschwaden mehr durch den Wald zogen, wurde auch hier der Waldboden stark bewässert.

 
02.07.2010 - Waldbrand in Höntrop
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
12:29 - 15:47 LF 8
1/4 F 0 Bodenfeuer

Im Waldbereich hinter dem ehemaligen Hotel am Südpark, der Talstraße, kam es durch brennende Baumpollen zu einem Waldbrand. Da die Löschwasserversorgung des Brandortes, wobei bei Ausmaßen von 300 m x 70 m wohl eher von einem Brandbereich zu sprechen ist, erfolgte die Wasserversorgung aus zwei Hydranten von der Höntroper Straße aus. Wegen der langen Entfernung wurde der Abrollbehälter Schlauch zur Einsatzstelle beordert. Das Wechselladerfahrzeug konnte aber die Talstraße nicht befahren, so dass zwei Schlauchkassetten mit ca. 10 B-Schläuchen von uns, den Kameraden der Löscheinheit Höntrop und dem Grundlehrgang der Berufsfeuerwehr getragen werden mussten.

Der Waldboden und die Bäume wurde mit mehreren B- und C-Strahlrohren und einem Wasserwerfer stark bewässert, damit auch wirklich sämtliche Glutnester abgelöscht wurden und kein Feuer mehr entstehen konnte.

 

 
22.04.2010 - Gasleitung gebrochen
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
10:31 - 14:48 LF 8
1/3 TH 2 Gasleitung gebrochen

Nachdem bei Bauarbeiten auf der Herner Straße eine Gasleitung beschädigt wurde und das Gas durchzündete, geriet eine Baumaschine in Brand. Daraufhin wurde der Löschzug der zuständigen Feuer- und Rettungswache II alarmiert. Da das Feuer auf ein angrenzende Wohnhaus überzugreifen drohte, wurde die Löscheinheit Bochum-Mitte, die die Innenstadtwache zusammen mit den Kameraden der Löscheinheit Altenbochum/Laer besetzte, ebenfalls zur Einsatzstelle beordert.

Daher wurden wir alarmiert, um mit der LE Altenbochum/Laer - ebenfalls mit 1/3 vor Ort - und einem Zugführer der Berufsfeuerwehr wieder den Grundschutz für den Wachbezirk Mitte zu gewährleisten. Das kommt zwar selten vor, da wir meistens die Kräfte an der Einsatzstelle unterstützen, aber es gehört eben auch zu den Aufgaben einer Strategisch-Logistischen-Einheit (SLE), wie wir es sind - und es macht die Sache interessant, weil es eine gewisse Abwechslung bringt.

Als die Wachmannschaft ihre Einsatzbereitschaft wiederhergestellt hatte, hieß es auch für uns "Einsatzende" und wir konnten wieder unseren Standort anfahren.

 
13.03.2010 - Brand einer Gaststätte
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
08:07 - 12:30 LF 8
1/4 F 3 Feuer im Restaurant

Der Einsatz begann für die Feuerwehr schon eine halbe Stunde vorher. Als die Alarmstufe auf 'F 3' erhöht wurde,  wurden zunächst wir, dann aber auch noch weitere Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Schon auf der Anfahrt konnten wir eine dunkle Rauchwolke über der Einsatzstelle erkennen. Bei unserem Eintreffen waren die örtlich zuständige Löscheinheit Linden (26) und die an diesem Tag einen freiwilligen 24-Stunden-Dienst fahrende Löscheinheit Nord (32) vor Ort.

Die Lindener Kameraden waren natürlich mit dem Löschzug der Feuer- und Rettungswache II komplett in die Brandbekämpfung eingebunden. Um die Löschwasserversorgung kümmerten sich sowohl die Besatzung des HLF 20/16 der Feuer- und Rettungswache I, als auch die Kameraden aus dem Bochumer Norden. Um das Wasser aus den entfernten Hydranten zur Einsatzstelle zu bekommen, wurde auch der Abrollbehälter Schlauch aus Wattenscheid zur Einsatzstelle beordert. Zusätzlich wurde ein Pendelverkehr mit mehreren (Groß-)Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehren Bochum, Essen, Herne und Witten eingerichtet.

Wir unterstützten die Brandbekämpfung von Außen mit einem Trupp, der mit einem B-Rohr vorging. Ein weiterer Trupp stand als Sicherheitstrupp bereit. Unser Maschinist wechselte später auf das Bochumer TLF 24/50 und kümmerte sich somit um die Löschwasserversorgung.

Nach der Übergabe der Einsatzstelle an den Wachvorsteher der Innenstadtwache wurden die Kameraden aus Linden und wir ausgelöst. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Löscheinheiten Höntrop (14) und Heide (12) blieben dort und wurden in das neue taktische Vorgehen eingewiesen.

 
28.02.2010 - Unwettereinsätze
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
16:04 - 21:00 LF 8
LF 16-TS
1/8 TH 0  

Direkt bei Meldung unserer Stärke an die Leitstelle bekamen wir den Auftrag, eine zusätzliche Motorkettensäge von der Hauptfeuer- und Rettungswache III abzuholen. Dies wurde dann sofort durch zwei Kameraden erledigt, die sich direkt nach der Alarmierung zur Feuer- und Rettungswache I aufmachten, unser LF 16-TS abzuholen. Die Besatzung des LF 8 arbeitete sofort die ersten Einsätze ab.

Bei den meisten Einsätzen handelte es sich um einen Baum oder mehrere Bäume auf der Fahrbahn, die durch uns - teilweise unter Zuhilfenahme der Motorkettensäge - zerkleinert und dann beiseitegeräumt wurden. Ein umzustürzender Baum wurde zur Gefahrenabwehr gefällt. Bei einem auf städtischen Grundstück umgestürtzten Baum war kein Eingreifen durch die Feuerwehr mehr erforderlich, so dass die Leitstelle lediglich einen Auftrag an das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum erteilen musste.

Ein interessanter und uns länger beschäftigender Einsatz führte uns in die Bochumer Innenstadt. Dort sollten sich an einem Bürogebäude lose Jalousien befinden, die sich teilweise losgerissen hatten. Tatsächlich lagen bei unserem Eintreffen schon zahlreiche Lamellen auf der Huestraße und dem Dr.-Ruer-Platz, so dass die Polizei zur Absperrung nachgefordert wurde. Zudem wurde wegen der weiterhin umherfliegenden Jalousieteile durch uns die Sperrung der Zu- bzw. Ausfahrt der Tiefgarage in der Luisenstraße veranlasst.

Hervorzuheben ist, dass sich in der Innenstadt aufhaltende Bürger überhaupt nicht um unsere Absperrungen scherten. Selbst die persönliche Ansprache durch unsere Einstzkräfte führte zu keinem Verständnis für diese Maßnahmen, sondern eher zu Unmut wegen des erforderlichen Umweges.

Nachdem die Einsätze abgearbeitet waren, konnten wir die Feuer- und Rettungswache I anfahren, um dort Verpflegung aufzunehmen. Anschließend konnten wir unseren Standort anfahren und mussten uns noch bis ca. 21:00 Uhr einsatzbereit halten. Kurz darauf wünschte uns die Leitstelle einen schönen Feierabend.

 
03.02.2010 - Wasser im Keller
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
00:06 - 01:56 LF 8 1/5 TH 0 steigendes Wasser im Keller

Am Dienstagabend hatte mal wieder Schneefall eingesetzt, so dass sich nach dem Tauwetter tagsüber schon die Anfahrt zum Feuerwehrhaus durch Schnee und Schneematsch nicht einfach gestaltete. Um 00:22 Uhr konnten wir mit dem LF 8 zur Einsatzstelle ausrücken. Dort waren die Kameraden der Feuer- und Rettungswache I mit ihrem HLF 20/16 schon seit annähernd zwei Stunden im Einsatz. Sie hatten angefangen den Keller des Wohnhauses mit einer E-Tauchpumpe auszupumpen. Doch da immer wieder Wasser nachlief, sollten wir unsere E-Tauchpumpe in einen auf einer Wiese neben dem Haus belegenem Revisionsschacht in Stellung bringen. Die eingeleiteten Maßnahmen brachten den gewünschten Erfolg, wodurch das restliche Wasser im Gebäude über den Hausabfluss wieder normal abfließen konnte.

Die Gefahrenabwehr - also die Aufgabe der Feuerwehr - war damit abschlossen und das nachgeforderte Tiefbauamt konnte die Einsatzstelle übernehmen. Es installierte an unserer "Pumpstation" eine eigene E-Tauchpumpe, damit es durch den abtauenden Schnee und den mittlerweile eingesetzten Schneeregen nicht wieder zu einem Rückstau kommt.

 
05.12.2009 - Ölspur
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
14:37 - 16:00 LF 8 1/5 TH 0 Ölspur Stufe 2

Nachdem die Berufsfeuerwehr schon gut 1 1/2 Stunden im Einsatz war und erste Reinigungsmaßnahmen durchgeführt worden waren, wurde für die weiteren Maßnahmen Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr angefordert. Vom Hilfeleistungsgruppenführer erhielten wir den Auftrag die Ölspur vom Gewerbegebiet Rombacher Hütte in Weitmar bis zur Jahrhunderthalle abzustreuen. Die ebenfalls alarmierten Kameraden aus Stiepel, die direkt von einem Brandeinsatz dorthin kamen, sollten die Strecke in umgekehrter Richtung abstreuen.

Auf der Kohlenstraße, Höhe Am Umweltpark, haben wir uns dann getroffen. Durch den mittlerweile eingesetzten Regen waren kaum mehr Überreste der Ölspur vorhanden. Nach Rücksprache mit dem Hilfeleistungsgruppenführer war der Einsatz damit für uns beendet.

 
20./21.11.2009 - 24-Stunden-Dienst
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
18:30 - 19:30
(20. - 21.11.)
LF 8/6
1/9 ab F 0
ab TH 0
 

Zu diesem (unserem zweiten) 24-Studen-Dienst mussten wir uns kurzfristig das LF 8/6 der Löscheinheit Heide leihen. Eigentlich sollte uns für den Dienst ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehrschule zur Verfügung gestellt werden, aber ein Werkstattaufenthalt und der Truppführer-Lehrgang - für deren praktische Ausbildung selbstverständlich auch Fahrzeuge benötigt wurden - machten die kurzfristige Anfrage in Heide erforderlich. Vielen Dank nochmal an die Heide-Jungs!

Auf einem ruhigen und gemütlichen Abend, den wir mit einem gemeinsamen Abendessen, Fernsehgucken, Computerspielen (per LAN) und Kartenspielen verbracht haben, folgte eine kurze Nacht. Um 02:28 Uhr wurden wir alarmiert.

Im Zeitpunkt der Alarmierung noch ein Einsatz der Alarmstufe 'F 0' erhöhte die Leitstelle noch auf der Anfahrt auf die Stufe 'F 2-Melder'. Grund war, dass durch die Hitzeentwicklung der in dem Einfahrtsbereich des ehemaligen - auf Sitzmöbel spezialisierten - Einrichtungshauses brennenden Sitzmöbel, eine Scheibe geplatzt war. Durch den in das Gebäude eingedrungenden Rauch hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Zur Entrauchung wurde manuell die Rauchwärmeabzugsanlage ausgelöst und zur Beschleunigung noch zwei Hochleistungslüfter des Löschzuges der Feuer- und Rettungswache I eingesetzt. Nachdem das Gebäudeinnere mit seinem großen Verkaufsraum wieder rauchfrei war, konnten die Einsatzmaßnahmen beendet werden und wir wieder unser Feuerwehrhaus anfahren.

"08:30 Uhr Probealarm für alle Wachen" - spätestens mit dem für die Feuer- und Rettungswachen allmorgendlichen Ritual, bei dem die Funktionsfähigkeit der optischen und akustischen Alarmierungseinrichtungen sowie der Funkverbindung überprüft wird, war die Nacht für uns vorbei. Bei uns haben mangels vorhandener technischer Gegebenheiten natürlich nur unsere Funkmeldeempfänger ausgelöst. Auch hier geht unser Dank an die Leitstellenbesatzung, die uns bei unseren 24-Stunden-Diensten in den Probealarm mit einbindet.

Danach haben wir "planmäßig" unsere Frühstückseinkäufe erledigen, ausgiebig Frühstücken und noch etwas ruhen können.

Am Samstagmittag wurden wir wegen eines im Südpark entlaufenen Rehs alarmiert. Ein Anwohner hatte entdeckt, dass es aus dem Wildgehege ausgebüchst war. Das Reh hielt sich bei unserem Eintreffen noch am Gehegezaun auf, machte sich jedoch später auf in den Südpark. Nach Rücksprache mit der Leitstelle wurde der Revierförster verständigt, für uns war der Einsatz damit beendet.

Bis zum Nachmittag haben wir noch einige Instandhaltungsmaßnamen an unserem Feuerwerhaus durchgeführt bzw. etwas Bürokram erledigt und anschließend einen kurzen Gang über den Weihnachtsmarkt in der Bochumer Innenstadt gemacht.

Die Zeit bis zum Dienstende verbrachten wir dann wieder in aller Gemütlichkeit im Feuerwerhaus. Wenn es auch nicht viel zu tun gab, für uns war es unter kameradschaftlichen Gesichtspunkten auf jeden Fall wieder ein voller Erfolg.

 
11.11.2009 - Ölspur
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
19:37 - 20:40 TLF 16 1/3 TH 0 Ölspur

Wir waren gerade von der Brandsicherheitswache beim Martinsfeuer des katholischen Kindergartens St. Maria Magdalena in Höntrop wieder am Feuerwehrhaus angekommen, da wurde der 11/23/03 - unser "Leihfahrzeug" - von "Florian Bochum" angefunkt. Nach Rücksprache mit der Leitstelle "über Draht", also per Telefon, wurden wir zur Unterstützung der Einsatzkräfte zur Dorstener Straße in Höhe der Anschlussstelle Bochum-Hamme der BAB A 40 beordert.

Über ca. 1,5 km bis zur Herner Stadtgrenze wurde die restliche Ölspur von uns in Zusammenarbeit mit dem Gerätewagen Öl und einem mit zig Säcken Ölbindemittel beladenen Lkw abgestreut. Das Ölbindemittel wurde anschließend durch eine Straßenkehrmaschine des USB aufgenommen und die Einsatzstelle an das Tiefbauamt der Stadt Bochum übergeben.

 
23.09.2009 - Bombenentschärfung
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
16:44 - 20:23 LF 8
1/6 TH 0 Fliegerbombe bei Baggerarbeiten entdeckt

Bei Bauarbeiten an der Elsa-Brändström-Straße wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Da es sich um eine "bewegte Bombe" handelte, musste die Entschärfung noch am heutigen Tag erfolgen. Damit der Feuerwerker des Kampfmittelräumdienstes der Bezirksregierung Arnsberg mit seiner Arbeit beginnen konnte, mussten die Bewohner im Umkreis von 250 m um die Fundstelle herum evakuiert werden.

Diese Aufgabe haben wir zusammen mit den Kameraden aus Höntrop und der "Training on the Job"-Einheit (Auszubildende der Berufsfeuerwehr, die praktische Einsatzerfahrung sammeln sollen) übernommen. Begleitet von einem Polizisten gingen jeweils zwei Feuerwehrmänner von Haus zu Haus und kontrollierten, ob die Häuser im zugewiesenen Abschnitt geräumt waren bzw. forderten die Bewohner auf, ihr Haus umgehend zu verlassen.

Fast alle im gefährdeten Bereich wohnenden Bürger kamen unserer Aufforderung sofort nach, so dass die Häuser von außen mit einem Zettel als geräumt gekennzeichnet werden konnten. Nach den Rückmeldungen der einzelnen Teams an die Einsatzleitung konnte die Entschärfung der Bombe beginnen. Der Feuerwerker meldete schnellen Vollzug und die Bewohner konnten pünktlich zur Tagesschau in ihre Häuser zurückkehren.

 
12.08.2009 - Feuer auf dem Bauernhof
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
03:19 - 12:47
LF 16-TS 1/6 F 3 Feuer auf dem Bauernhof

Noch vor dem Ausrücken mussten wir kurzfristig umdisponieren: Da wir zu den Einheiten gehörten, die erst in der "2. Welle" alarmiert wurden, hatte die Leitstelle gebeten, statt mit unserem eigentlichen Erstfahrzeug, dem LF 8, mit dem LF 16-TS auszurücken. Schon auf der Anfahrt konnten wir unschwer erkennen, dass sich der Stall und die Scheune im Vollbrand befanden.

Um für den Löschangriff ausreichend Wasser zu haben, haben wir gemeinsam mit den Kameraden der Löscheinheit Höntrop die Wasserversorgung zu den direkt an der Einsatzstelle befindlichen Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr gelegt. Hierbei wurden alle B-Schläuche unseres LF 16-TS, des Höntroper LF 8 und noch einige des AB-Schlauch verlegt. Zudem musste unsere Fahrzeugpumpe als Verstärkerpumpe zwischengeschaltet werden.

Nachdem die Wasserversorgung stand forderte der als Einsatzabschnittsleiter eingesetzte Zugführer der Wache III noch einen Trupp für den Einsatz unter schwerem Atemschutz bei uns an. Der Trupp ging im Innenhof der Gehöftanlage mit einem C-Rohr zum ablöschen der dort brennenden Stroh- und Weizenhaufen vor.

Gegen Morgen, als das Feuer unter Kontrolle war, wurden soweit möglich Kräfte der Berufsfeuerwehr ausgelöst und Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr, die bis dahin die Wachen der Berufsfeuerwehr besetzt hatten, zur Einsatzstelle beordert. Der Stall, der bis auf die Grundmauern eingefallen war und in dem sich noch elf tote Pferde befanden, wurde nach und nach vom THW mit schwerem Räumgerät abgetragen. Wir haben mit zwei Trupps unter Filter die Abrissarbeiten mit zwei C-Rohren begleitet, um immer wieder aufsteigende Flammen zu unterdrücken. Die teilweise noch mit Brandnestern versehenen Stallreste wurden vom THW auf ein gegenüberliegendes Feld gefahren und dort von der ToJ-Einheit abgelöscht.

Wir haben die Einsatzstelle gegen Mittag verlassen da wir von einer nachalarmierten Einheit ausgelöst wurden. Die Schläuche vom LF 16-TS wurden noch an der Einsatzstelle für die weitere Wasserversorgung benötigt.

 

 
17./18.07.2009 - 24-Stunden-Dienst
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
18:30 - 20:00
(17. - 18.07.)
LF 8
LF 16-TS (T 8)
1/1/8 ab F 0
ab TH 0
 

Unseren (ersten) 24-Stunden-Dienstes in diesem Jahr haben wir mit unserem LF 8 und dem, nachträglich mit einem 800-l-Wassertank ausgestatteten, LF 16-TS der Feuerwehrschule pünktlich zu unserem regulären Übungsdienst begonnen. Nach der Fahrzeugübernahme und einer kleinen Übung dauerte es auch nicht lange, bis wir zum ersten Mal alarmiert wurden.

"Hilope hinter verschlossener Wohnungstür" war das Alarmierungsstichwort zu dem Einsatz in der Holbeinstraße in Bochum-Weitmar. Vor uns war bereits die "ToJ-Einheit", in der die sich in Ausbildung befindlichen Kameraden der Berufsfeuerwehr Einsatzerfahrung sammeln sollen, eingetroffen. Wir warteten mit Zieh-Fix-Koffer und dem zeitgleich mit uns eingetroffenen Rettungsdienst vor der Wohnungstür, während die ToJ-Einheit über die 4teilige Steckleiter durch ein geöffnetes Fenster in die Wohnung einstieg. Die hilflose Person war die ganze Zeit ansprechbar und wurde nach der Türöffnung dem Rettungsdienst übergeben.

Kurz vor Eintreffen an unserem Feuerwehrhaus erreichte uns die nächste Alarmierung: "Rauchentwicklung aus Fenster" in der Grottenstraße in Ehrenfeld. Der Löschzug der Feuer- und Rettungswache II war nach seinem Eintreffen sofort zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vorgegangen, wir stellten den erforderlichen Sicherheitstrupp. Dieser überprüfte auch, ob der Gashausanschluss abgesperrt war. Nachdem das gesamte Mehrfamilienhaus nach Personen abgesucht und das Feuer gelöscht war, ging ein Trupp von uns mit dem Einreißhaken vor, um in der Küche der Brandwohnung, wo das Feuer ausgebrochen war, die Deckenkonstruktion zu öffnen und ggf. vorhandene Glutnester abzulöschen. Hilfreich für die Suche nach möglichen Glutnestern war die Wärmebildkamera, auf deren Display die Temperaturunterschiede klar zu erkennen waren. Zum Abschluss des Einsatzes leisteten wir noch Unterstützung beim Einbau des Türschlosses einer Wohnung, die beim Absuchen des Hauses aufgebrochen werden musste.

In der Nacht hatten wir wieder einen Einsatz in Technischer Hilfeleistung: "140 kg-Person muss nur wieder ins Bett gehoben werden". Nachdem der Person wieder ins Bett geholfen wurde, checkte unser Rettungsassistent sie zur Sicherheit noch einmal kurz durch. Schnelle Hilfe, schnelles Ende und noch etwas Schlaf bis zum "08:30 Uhr Probealarm für alle Wachen" ;-)

Am Samstagmittag ging es dann mit einem Wohnungsbrand in Stahlhausen weiter. Nach der Rückmeldung des Löschzuges der Innenstadtwache konnten wir den Einsatz jedoch noch auf der Anfahrt abbrechen.

Am Nachmittag suchte uns ein Anwohner im Feuerwehrhaus auf um mitzuteilen, dass sich auf der Ruhrstraße zwischen der Tankstelle und dem Zeppelindamm eine Ölspur befände. Nach einem Anruf von uns bei der Leitstelle teilte der Disponent mit, dass er gerade einen Einsatz "Öl Stufe 2" auf der Blumenfeldstraße, von der Hattinger Straße bis zum Munscheider Damm, rausgegeben habe und er uns dann mit dazu nehmen würde. Wir fuhren dem Gerätewagen Öl entgegen und konnten dem Hilfeleistungsgruppenführer an der Hattinger Straße/Blumenfeldstraße mitteilen, dass wir nur einzelne größere Ölflecken beim Abfahren der Blumenfeldstraße gesehen haben. Diese Verunreinigungen wurden von einem Trupp mit Öl-Ex behandelt, so dass sich die Spur auflöste. Einen Verursacher konnte die ebenfalls alarmierte Polizei nicht feststellen.

Zum Ende unseres Dienstes haben wir die zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände zu den Wachen zurückgebracht und konnten diesen kurzweiligen Dienst um 20:00 Uhr beenden. Nochmals Dank an alle Beteiligten!

 
03.07.2009 - Unwettereinsätze
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
18:56 - 00:51 LF 8
LF 16-TS
1/1/9 TH 0  

Ab der Mittagszeit hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für fast ganz Nordrhein-Westfalen eine "Amtliche UNWETTERWARNUNG vor SCHWEREM GEWITTER mit SCHWEREN STURMBÖEN, HEFTIGEM STARKREGEN und HAGEL" herausgegeben. Doch dieses Gewitter sorgte nur im Bochumer Nordosten für Einsätze.

Zu Beginn unseres Übungsdienstes lag wieder eine Unwetterwarnung des DWD vor. Nach Rücksprache mit der Leitstelle sollte es noch ungefähr eine Stunde bis es über Bochum hinwegziehen sollte. Daher nutzten wir die Zeit um unsere Fahrzeuge und die Einsatzmittel ausreichend zu prüfen. Das LF 16-TS haben wir mit der Motorkettensäge des LF 8 ausgerüstet und somit für die Sturmeinsätze vorbereitet. Das LF 8 sollte dementsprechend die Wassereinsätze übernehmen.

Bei Sturmeinsätzen in Wattenscheid-Mitte und Günnigfeld wurden jeweils mehrere Äste mit der Motorkettensäge zerkleinert und von der Fahrbahn entfernt. Bei der letzten Einsatzstelle an der Friedhofstraße haben wir allerdings nicht für "freie Bahn" sorgen können, sondern lediglich gefährdende Äste entfernt und die Straße mittels Flatterband gesperrt. Das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt wurde zur weiteren Veranlassung informiert.

Zu Wassereinsätzen waren wir ausschließlich in Günnigfeld tätig. Hier wurden wir u. a. auch zum Friedhof gerufen, weil Wasser in die Kapelle eingedrungen sein sollte. An den Außenmauern war auch zu erkennen, dass das Wasser dort ca. 10 cm hoch gestanden haben muss. Durch die Fenster waren jedoch nur kleinere Pfützen zu erkennen, so dass keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden mussten. In der Nähe des Hüllerbachs wurden wir - eigentlich zu einer anderen Adresse gerufen, bei der wir nach einer Begehung des Kellers nicht eingreifen mussten - von Anwohnern aus der unmittelbaren Nachbarschaft angesprochen, da auch sie Wasser in ihren Kellern stehen hätten. Während wir in einem Haus ca. 60 m³ Wasser mit unserer E-Tauchpumpe abpumpen konnten, haben sich die Nachbarn untereinander (auch mit eigenen Tauchpumpen) geholfen, ihre Keller von dem Wasser zu befreien.

 
01.01.2009 - Kleidercontainer
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
01:46 - 02:36 LF 8/6
LF 16-TS
1/8 F 0 Kleidercontainer

Da sich andere Einheiten von FF und BF im Einsatz befanden, sollten wir den Einsatz in der Innenstadt-West übernehmen. Dazu trennten wir uns: das LF 8/6 fuhr mit Staffelbesatzung zum brennenden Kleidercontainer, das LF 16-TS nahm zunächst an der Wache III neues Streusalz auf und kam anschließend zur Einsatzstelle nach.

Wahrscheinlich brannte der Inhalt des Kleidercontainers schon eine ganze Weile - nur eben unbemerkt, weil von außen keine Flammen zu sehen waren -, denn von der Farbe war schon eine ganze Menge abgeplatzt. Nachdem der Container mit Brechwerkzeug geöffnet wurde, löschten wir den restlichen Inhalt mit dem Schnellangriff ab.

Nach dem in dieser Nacht erforderlichen Abstreuen der Einsatzstelle fuhren wir noch die Innenstadtwache zum Tanken an. Und weil der Leitstelle zu dieser Zeit keine weiteren Einsätze gemeldet waren, konnten wir unsere Silvesterbereitschaft nach gut 12 Stunden beenden.


 
01.01.2009 - Mülltonnenbrand
Uhrzeit Fahrzeuge Stärke Stufe gemeldete Lage
01:05 - 01:43 LF 8/6
LF 16-TS
1/8 F 0 Mülltonnenbrand

Wir hatten ausreichend Zeit das neue Jahr lautstark mit Böllern und farbenfroh mit einigen Raketen zu begrüßen, bevor uns der zweite Einsatz unserer Silvesterbereitschaft nach Bochum-Werne, fast schon Dortmund, geführt hat. Und trotz der langen "Anreise" brannte die Mülltonne noch. Aber auch hier konnten die beiden anderen auf dem Stellplatz befindlichen Mülltonnen durch das Wegziehen vor den Flammen gerettet werden.

Da wir hier wegen der Minusgrade auch wieder die Einsatzstelle mit Streusalz abstreuen mussten, haben wir die Nähe zum Nachschublager der Hauptfeuer- und Rettungswache III nutzen wollen um unseren Streusalzbestand wieder aufzufüllen. Doch da ereilte uns über Funk bereits die Anfrage für einen Folgeeinsatz.